Jährlicher Medien-Treffpunkt in der Bundesstadt Bern

von

Berner Medientag Nr. 34 – Programm 2026

Wir freuen uns für Euch ein grossartiger Medientag organisieren zu können: 

Berner Medientag Nr. 34
Medien zwischen Staat, Recht und Öffentlichkeit

Wann: Samstag, 28. Februar 2026
Wo: Hotel Bern, Zeughausgasse 9, 3011 Bern
Türöffnung: 9:30 Uhr
Beginn: 10:00 Uhr
Ende: 16:00 Uhr (vorgesehen – mit vielleicht Nachgang an der Bar …)

www.bernermedientag.ch
www.hotelbern.ch

 

Unsere ReferentInnen (Zeitablauf und Reihenfolge sind noch nicht fixiert): 

  • Martin Stoll, Geschäftsführer, Verein Öffentlichkeitsgesetz.ch
    Recht haben reicht nicht
    Warum Demokratie hartnäckige Medien braucht
    Transparenz ist kein Selbstläufer. In der Praxis werden Zugangsrechte immer wieder verzögert, erschwert oder ausgehöhlt. Gerade in rauen Zeiten kommt den Medien eine zentrale Rolle zu: demokratische Werkzeuge zu nutzen, sie zu verteidigen und Öffentlichkeit dort herzustellen, wo Macht wirkt. 
    .
  • Bernard Maissen, Direktor des BAKOM – hat an der Universität Freiburg Germanistik, Geschichte und Journalismus studiert und war danach in verschiedenen Funktionen als Journalist und Chefredaktor tätig. Vor seinem Wechsel ins BAKOM 2018 war er Chefredaktor und Mitglied der Geschäftsleitung der Schweizerischen Depeschenagentur sda. Bernard Maissen bildete sich in Managementfragen weiter, war Mitglied der Programmkommission der Schweizer Journalistenschule (MAZ) in Luzern und gehörte von 2013 bis zum Eintritt ins BAKOM der Eidgenössischen Medienkommission (EMEK) an.
    .
  • Prof. Dr. Franziska Keller,
    Assistenzprofessorin, Universität Bern, Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft
    .
  • Dr. Regula Stämpfli,
    Politphilosophin, Bestsellerautorin und Podcasterin, München
    Journalismus oder Kontrollverlust? – Medien im Zeitalter von Codes und Diskurs
    Demokratie lebt nicht von abstrakten Werten, sondern von funktionierenden Kontrollpraktiken. Journalismus ist kein moralisches Beiwerk der Politik, ist auch nicht zuständig für codierte Narrative oder „bessere“ politische Positionen, sondern funktioniert eigentlich nur als permanente Zumutung. Wo Recherche ausgedünnt wird, wo Geld, Zeit, Personal und rechtliche Durchsetzung fehlen, entstehen blinde Flecken vor Ort – in der Wirklichkeit –, dort, wo Journalismus greifen müsste, statt ideologisch auf Schulzimmerniveau Klatsch weiterzuverbreiten. Der Journalismus hat eine grosse Verantwortung – und genau diese verloren. Deshalb explodieren später Skandale, Katastrophen und politische Vertrauensverluste. Der Fall Crans-Montana zeigt exemplarisch, dass Sparen an Medien nicht neutral ist, sondern ein systemischer Kontrollverlust, der Staat, Öffentlichkeit und Recht gleichermaßen betrifft – und entsetzlicherweise fürchterliche Unglücke produziert.

 

Mittagessen, Kaffee und Kuchen … alles inklusive. Wir haben diesmal viel Zeit für Pausen eingerechnet, damit alle TeilnehmerInnen genug Möglichkeiten haben, miteinander zu diskutieren, sich auszutauschen … 

Die Platzzahl ist raumbedingt begrenzt. Unbedingt anmelden! -> KLICK

 

Newsletteranmeldung

Mit der Nutzung dieses Formulars erklärst du dich mit der Speicherung und Verarbeitung deiner Daten auf dem CH-Server vor der Software dodeley von indual GmbH, Brig-Glis einverstanden.